Weißt du
Ich wollte Anerkennung
Und Liebe, die mir zusteht
Nun sehe ich, wie wieder
Eine weitere Türe zugeht
Wo ist diese Wärme
Wenn man alleine in der Kälte sitzt?
Stehe an der Klippe
Und merke, wie die Felswand bricht
Ich bräuchte Kraft, Energie
Etwas, das mich weiterleben lässt
Doch statt frischer Rezepte
Gibt es nur den letzten Rest
Bewege mich durch Nebel
Keinen Wind mehr in den Segeln
Mitten auf dem Meer
Und was zum Trinken hab ich auch nicht mehr
Weißt du...
Weißt du...
Manchmal würde ich gerne alles lassen
Doch ich bin nicht der Typ, eine Runde zu passen
Weißt du...
Weißt du...
Manchmal würde ich diese Welt in Scherben seh'n
Doch es gibt bessere Wege — und diese gilt es zu geh'n
Ich schau mich um
Schwingt zurück
Mit dem Rücken
Fliege ich auf den Tisch
Er zerbricht
Tausend kleine Puzzleteile
Spüre weder ein Gefühl
Noch Arme und Beine
Lache leise — wo alles weiß war
Schlägt das Blut wilde Kreise
Engelsstimmen rufen mich
Langsam spüre ich einen tiefen Stich
Und eine Stimme, die zu mir spricht:
„Gib nicht auf — steh jetzt auf!"
Und er stand auf... mal wieder...
Ich versuche das Richtige zu tun
Doch die Wege werden Fragezeichen
Keiner kann einem wirklich zeigen
Mit welchem Schritt wir ein Ziel erreichen
Tausende Entscheidungen
Oft fehlt mir die Kraft, die Last abzuwiegen
Ist einmal Licht in Sicht, bin ich mir sicher:
Es ist richtig — oder nicht?
Heute kannst du es versuchen
Morgen dann darüber reden
Und irgendwann bist du alt und weißt:
Das wäre es gewesen
Was du heute noch bereust
Öffnet morgen wieder Türen
Ich möchte Zeit nicht verschwenden
Doch auch Leben wieder spüren